3D-Visualisierung für kommunale Aufgaben nutzen

Basis- und Fachdaten dreidimensional darstellen

Gepostet von Stephan Nachtigall am 26.06.2018 13:30:00

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Kartendaten im zweidimensionalen Bereich haben heute fast alle Verwaltungen im Einsatz. Sie veranschaulichen den Sachverhalt und erleichtern somit den Vorgang. Noch bildlicher könnte es werden, wenn dreidimensionale Karten zum Einsatz kommen. Welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein und in welchen Bereichen sind 3D-Bilder einsetzbar? Neben den Grunddatenbeständen ALKIS und den digitalen Orthofotos, sogenannte DOPs - umgangssprachlich auch Luftbilder -, gibt es schon jetzt viele weitere Daten, die über externe Datenquellen angebunden oder sogar im eigenen Geografischen Informationssystem (GIS) vorhanden sind. Das können Baum- oder Straßendaten, Bebauungspläne oder Grünflächen sein, die in den GI-Systemen ARCHIKART-Karthago oder CAIGOS verwaltet werden. Andere Daten wurden bisher eher wenig genutzt. So beispielsweise die LOD2 Gebäudedaten oder die digitalen Geländemodelle (DGM). Da diese Daten für die Verwaltungen in vielen Bundesländern ohne zusätzliche Kosten verfügbar sind, kam dabei schon mehrfach die Frage nach einer möglichen Nutzung dieser Daten auf.

ARCHIKART hat sich deshalb auf die Suche nach einer Lösung begeben und diese nun auch gefunden. Mit dem Programmsystem VIS-All® 3D können aus LOD2 Gebäudedaten, DGM und DOP einfache 3D-Modelle erstellt werden, in denen sich der Nutzer frei bewegen kann. 

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Diese 3D-Modelle sind schließlich mit eigenen Fachdaten ergänzbar. So wird aus einem einfachen Baumpunkt, der beispielsweise mit der ARCHIKART App Mobil Baum erfasst wurde, in nur wenigen Schritten ein dreidimensionaler Baum, dessen Schattenwurf auf die umliegenden Gebäude geprüft werden kann. Hierfür ist es möglich, Texturen aus mitgelieferten Bibliotheken oder eigene Fotos zu verwenden, die den Gebäuden eine realistischere Ansicht geben.

Doch nicht nur die reine Betrachtung des Bestandes ist möglich. Durch das Hinzufügen neuer Objekte können zum Beispiel auch im Vorfeld geplante Baumaßnahmen geprüft werden.

  • Wie fügt sich das neue Objekt in den Bestand ein?
  • Wie sind die Sichtbeziehungen zu anderen Objekten?
  • Wie sieht eine Grünfläche in 15 Jahren aus, wenn die Bäume und Büsche gewachsen sind?

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All diese und noch viele weitere Fragen können vom Bearbeiter durch das 3D-Modell schnell und anschaulich beantwortet werden. Doch auch für die Veröffentlichung dieser Informationen gibt es bereits vielversprechende Möglichkeiten. Denn um beispielsweise die Öffentlichkeit bei Projekten zu beteiligen oder um Projekte in Ausschüssen und Sitzungen vorzustellen, können Ansichten und Videos erstellt und exportiert werden.

Nutzbar ist dies alles nun auch für Anwender der Software ARCHIKART. Denn die Entwicklerschmiede von VIS-All® 3D - die Software-Service John GmbH - und die ARCHIKART Software AG haben eine Zusammenarbeit beschlossen. Somit kann das Programmsystem VIS-All® 3D ab sofort über die ARCHIKART Software AG bezogen werden. Anschließend erfolgt die Betreuung von ARCHIKART Support- und Hotline in gewohnter Qualität. Interesse? Gern stellen wir Ihnen die Funktionalitäten noch einmal persönlich vor oder informieren Sie über Preise. Wenden Sie sich dazu einfach ganz unverbindlich an uns.

Welche Möglichkeiten die 3D-Software VIS-All® 3D noch bietet, zeigt dieses Video:

 

 

Kategorien: Ämterübergreifende Fachthemen, GIS