Wie entsteht eigentlich eine App?

Schüler und Schülerinnen auf den Spuren der Softwareentwicklung

Gepostet von Sarah Mickan am 03.04.2019 13:30:00

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Instagram, WhatsApp, Google Maps und viele weitere Applikationen finden wir auf unseren Smartphones und Tablets. Sie haben den Weg in unseren Alltag gefunden und sind selbstverständlich geworden. Inzwischen finden sie auch verstärkt den Weg in die Verwaltungen und werden dort für zahlreiche Vorgänge wie Baumkontrollen, Gebäudebegehungen oder Inventuren genutzt. Aber wie entstehen diese Anwendungen?

Dass das Interesse an dieser Thematik groß ist, zeichnete sich kürzlich im Rahmen des Zukunftstages Brandenburg ab, bei dem Schüler und Schülerinnen der Klassenstufen 7 bis 10 in die Berufswelt schnuppern können. Zehn Plätze vergab die ARCHIKART Software AG, um einmal hinter die Kulissen der App-Entwicklung blicken zu können. Innerhalb kürzester Zeit waren diese belegt, was beweist, wie spannend das Themengebiet scheinbar ist. Daher möchten wir auch unseren Bloglesern, Anwendern und anderen Interessierten nicht vorenthalten, wie die Entstehung einer mobilen Applikation abläuft. 

Von der Idee bis zur Veröffentlichung einer App ist es einer langer Weg. Was genau dabei passiert, konnten die 10 Mädchen und Jungen, die aus einem Umkreis von bis zu 170 Kilometern anreisten, hautnah miterleben. Zusammen mit dem bei der ARCHIKART Software AG zuständigen App-Entwickler tauchten sie in die Welt der Programmierung einer Applikation ab. Dabei berichtete er beispielsweise von der Entstehung der ARCHIKART Apps für die mobile Baum- oder Spielplatzkontrolle. Wichtig sind hierbei eine Idee und ein detailliertes Konzept, ohne diese kann der Entwickler nicht loslegen. Bei den ARCHIKART Apps für die mobilen Kontrollen war es die Intention, Anwendern die Aufgabe der Kontrolle einfacher zu machen, indem Daten direkt vor Ort aufgenommen werden. Damit entfällt nicht nur Zusatzaufwand, um Daten manuell zu übertragen, sondern es werden auch Fehler vermieden, die dabei entstehen.

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Steht das Konzept, geht es anschließend an die Programmierung. Die Schülerinnen und Schüler tauchten in diese Welt komplett ein. Dabei zeigten sich die Talente von Morgen. In einer nativen Programmiersprache wurden erste Beispiele einer App erstellt. Sie konnten dabei ihre Ideen und Vorschläge einbringen und am Ende sehen, wie diese umgesetzt werden. Nach den ersten Schritten in der Entwicklung wurde der Prozess dargestellt, wie die Applikationen in den App Store gelangen und wo die Unterschiede von IOS und Android Betriebssystemen liegen. Innerhalb der kurzen Zeit konnten natürlich nicht alle Stufen einer App-Entstehung haargenau beleuchtet werden. Bei ARCHIKART müssen beispielsweise während der Programmierung immer auch feste Vorgaben des Designs eingehalten werden. Zeitnahe Abstimmung diesbezüglich mit dem Designer sind dabei Pflicht. Auch die Funktionen und Vorgänge, die mit der App abgebildet werden, gilt es immer wieder mit den Fachberatern des jeweiligen Fachgebietes abzusprechen. Berücksichtigt wird außerdem stets die Usability, also die Nutzerfreundlichkeit der Anwendung. All diese Kriterien unterliegen im Anschluss einer intensiven Testphase. Bei ARCHIKART ist dabei ein Team von bis zu fünf Personen zuständig. Werden Unstimmigkeiten gefunden, muss der Entwickler nachjustieren. Nebenher arbeiten weitere Personen an Dokumentationen für den Anwender. Erst nach Freigabe aller Beteiligten kann die Applikation an den Anwender ausgeliefert werden.

So erfuhren auch die Schülerinnen und Schüler, dass die Entwicklung einer App ein komplexer Vorgang ist. In individuellen Gesprächen konnten schließlich weitere Fragen rund um die App-Entwicklung oder das Berufsfeld gestellt werden: „Wie werde ich App-Entwickler?“,  "Welche Vorkenntnisse benötige ich dafür?" und "Welche Ausbildung oder welches Studium sind dafür erforderlich?". Da Nachwuchs auch in der Softwarebranche wichtig ist, hoffen wir, dass wir zumindest diesen 10 Teilnehmern den interessanten und komplexen Alltag eines App-Entwicklers näher bringen konnten. Vielleicht sehen wir ja einige von Ihnen in ein paar Jahren wieder. Wir würden uns freuen! 

Den Abschluss des Tages bildete ein Ausflug in die Welt der ARCHIKART Webinare. In einem Kurzabriss erfuhren die Schüler und Schülerinnen, wie Webinare erstellt werden und was es dabei alles zu berücksichtigen ist. Webinare sind bereits seit fast einem Jahr Teil des Weiterbildungsangebotes der ARCHIKART Software AG. Alle zukünftigen Termine sowie die Mitschnitte der bereits stattgefundenen Webinare finden Sie hier. 

 

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