Kompliziert war gestern - Gewässerumlage

Wie die Flächenermittlung für die Berechnung der Gewässerumlage auch einfach geht

Gepostet von Magdalena Becker am 16.08.2016 13:30:00

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Zahlreiche Verwaltungsmitarbeiter kennen das: In regelmäßigen Abständen steht die Umlage der Gewässerunterhaltungsgebühren ins Haus und stellt den Bearbeiter vor mehrere Aufgaben: die Flächen müssen korrekt ermittelt, die Beiträge kalkuliert und die Bescheide zeitnah verschickt werden. (In unserem Whitepaper lesen Sie dazu mehr.)

Soweit so gut, doch gerade die Flächenermittlung ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt und teilweise ohne softwaretechnische Unterstützung kaum mehr möglich.


So ist es beispielsweise in einigen Bundesländern vorgeschrieben, dass sich die Verbände bei den Gebietsgrenzen an den realen Einzugsgebieten der Gewässer orientieren sollen und somit Gemeinden
teilweise zu mehreren Verbänden gehören. Sind dann noch die Beitragssätze der Verbände infolge
spezifischer Kostenstrukturen unterschiedlich, ist für jedes Flurstück zu prüfen, mit welchen Flächenanteilen
dieses zu den Verbänden gehört.  ARCHIKART bietet hier mit der Software für die Gewässerumlage die Möglichkeit der Verschneidung der Gewässerabschnitte an. So sind selbst die kompliziertesten Fälle der Flächenermittlung einfach und schnell lösbar.

Gewaesserumlage2.pngDenn die Abschnitte werden nach der Verschneidung der Flurstücke mit den Verbandsgebieten automatisch gebildet. Ziel ist es dabei, die flurstücksbezogenen Nutzungsartenabschnitte eindeutig zur Gewässerordnung und Wasser- und Bodenverband zuzuordnen. Die Gesamtfläche aller Abschnitte muss letztendlich der Grundbuchfläche des Flurstückes entsprechen.

Datengrundlage für die Ermittlung der Gewässerflächen sind die aktuellen ALKIS Flurstücksdaten samt Nutzungsarten sowie die Gewässerflächen 1. und 2. Ordnung und die Verbandsgebiete. Dabei werden auch Flurstücksteilflächen berücksichtigt. Plausibilitätschecks und Rundungsfunktionen synchronisieren die Verschneidungsergebnisse mit den amtlichen Flurstücksflächen.

Über die Nachbearbeitung können die Flächen der Gewässerabschnitte angepasst werden. So ist es beispielsweise möglich, Abzugsflächen und Gebührenpflichtige zu übertragen, Duplikate zu entfernen oder
Kleinstflächen anzupassen.

Ist dieser Schritt geschafft, ist die Kalkulation und die Erstellung der Beitragsbescheide für die Gewässerumlage nur noch reine Routine. Die Software ARCHIKART führt den Anwender gezielt durch die Bearbeitung. Lesen Sie in unserem Whitepaper, wie Sie bei der Berechnung der Gewässerumlage problemlos vorgehen:

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Kategorien: Umwelt, Liegenschaften

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